Verfuxt wer ist es denn?

Hallo Ihr Lieben,

heute ist Familienabend angesagt und da möchte ich euch ein Spiel vorstellen, welches wir bereits über die Weihnachtstage bis zum bitteren Ende gespielt haben. Nichts desto trotz spielen wir es immer noch sehr gerne und ich muss sagen, dass der Spiele -Hersteller mir bis dato noch total unbekannt war.

Verfuxt von Gamefactory

Es handelt sich hierbei um ein Spiel, welches man für 17,95 € bei Amazon kaufen kann. Es ist für Kinder ab 5 Jahren geeignet, wobei ich aber sagen muss, dass auch unsere Große mit ihren 12 Jahren es gerne mit uns, aber auch alleine mit ihrer Schwester spielt. Man kann es nämlich zu zweit oder mit bis zu vier Personen spielen. Dabei spielt man es im Team, sozusagen gegen den Fuchs, welcher der Dieb ist. Man gewinnt oder verliert also gemeinsam.

Aufgebaut ist es schnell, denn man klappt den Spielplan auf und je nach Anspielerzahl legt man die Spielfigur in die Mitte des Feldes, welches als Kästchen markiert ist. Die Spielfiguren bestehen aus Hüten und man hat die Wahl zwischen rot, gelb, grün und blau. Der Fuchs, gegen den man spielt findet am Anfang eines Weges seinen Platz.

Auf dem Spielplan ist ein Weg eingezeichnet und rund herum eine Landschaft mit Häusern, Straßen, einem Teich und so. Man mischt dann die Diebeskarten und zieht blind eine, welche man dann in den Scanner schiebt. Hier kann man nicht sehen, welcher Dieb der gesuchte ist.

Anschließend mischt man die anderen Karten der Verdächtigen, die auf der Rückseite ein Auge haben und legt sie rund um das Spielfeld – verdeckt natürlich. Zu Beginn darf man aber bereits zwei umdecken. Dann kommen die ovalen Hinweiskarten, die man ebenso gemischt und verdeckt auf die entsprechenden freien Felder des Spielfelds legt.

Dann beginnt man mit dem Spiel und der Jüngste – ist bei uns meistens so – sagt zu Anfang, nach was er suchen möchte: Hinweis oder Verdächtiger. Erst dann darf er die drei Würfel drei Mal in Bewegung versetzten. Hat er zu Beginn gesagt, dass er nach dem Hinweis sucht, so müssen alle drei Würfel die Pfoten zeigen. Hat man das geschafft, so darf man die Anzahl der Pfoten auf dem Spielfeld vorrücken – aber nicht diagonal. Man darf aber den Weg des Fuchses kreuzen. So gelangt man meistens auf ein Hinweisfeld und darf dieses umdrehen. Das Hinweisfeld zeigt dann einen Gegenstand, was unter anderem eine Blume ist, ein Schirm etc. Dann legt man das Hinweischild auf den Fuchsscanner und schiebt den Riegel raus. In der Hinweiskarte ist ein kleines rundes Loch. Zeigt sich dahinter eine grüne Farbe, so hat der Dieb diesen Gegenstand und somit kann man alle Karten, bei der der Verdächtige diesen Gegenstand nicht trägt aus dem Spiel nehmen. Also zeigt der Hinweis mit der Blume das Loch in grün an, so können alle Verdächtigen ohne diese Blume raus.

Ist das Loch aber dahinter weiß, so ist es umgekehrt und er Dieb hat es nicht. Ganz einfach eigentlich, wobei das Ausschlussverfahren schon mal verwirrend sein kann. Das Hinweisschild bleibt dann auch aufgedeckt, aber man muss sich im Team schon merken, was dabei raus kam, da man ja immer wieder neue Verdächtige umdreht. Ist man sich nicht mehr sicher, so muss man eben noch mal auf das Feld und nachschauen.

Genau so geht es dann beim Würfeln mit dem Verdächtigen. Hat man das vor den drei Würfen benannt, so müssen alle Würfel das Auge aufzeigen. Man kann übrigens wie beim Kniffel den Würfel mit dem entsprechenden Auge bzw Pfote zur Seite legen und kann seine restlichen Würfe machen.

Aber, aber…hat man kein Glück und die Würfel zeigen nicht alle das Selbe, so darf der Fuchs, welcher oben am Spielfeldrand seinen Platz als rötlich orangene Figur hat, drei Schritte nach vorne gehen. Ist er vor der Lösung des Teams am Ziel unten am Spielfeldrand, so hat er gewonnen.

Wir haben es bisher echt oft gespielt und auch der Fuchs hat immer mal wieder gewonnen, da es auch viel mit Würfelglück zu tun hat. Es macht Spaß zu rätseln und wenn man eine Vermutung hat kann man auch vorher lösen. Liegt man aber falsch, so hat der Fuchs gewonnen. Die Lösung verbirgt sich namentlich in dem Scanner, in dem man vorab die Karte gesteckt hat. Man kann natürlich auf Nummer sicher gehen und so lange warten, bis nur noch eine Karte übrig bleibt. Es sei denn der Fuchs ist schon fast am Ziel, dann sollte man auch mal was riskieren.

Hier ist Teamgeist gefragt und auch sich genau zu merken, was der Dieb hat und was eben nicht. Uns hat es allen sehr viel Spaß gemacht und ich bin da eher aus Zufall darauf gestoßen. Preislich ist es meiner Meinung nach mit den anderen Spielen echt günstig, Denn meistens liegen gute und bekannte Spiele so um die 30 Euro. Bei dem hier nicht  und es gefällt uns allen sehr – dazu bleibt die Lust am Spiel erhalten, wobei ich einmal aufgab, denn da wollte die Kleine es zum 5. Mal hintereinander spielen…. Da könnt ihr sehen, wie toll es ist.

Schaut es euch mal an und ich werde mir weitere Spiele des Herstellers anschauen.

Eure kunterbunt79

7 Gedanken zu “Verfuxt wer ist es denn?

  1. Eine tolle Bewertung! Sie haben die Regeln des Spiels klar gemacht, und erklärt wie Kinder unterschiedlichen Alters es genießen können. Brettspiele sind eine wunderbare Weg für Familien Zeit miteinander zu verbringen.

    Ich wünsche Ihnen viel Erfolg mit Ihrem Blog!

    Anna

  2. Jen | Frolicious.de

    Ich vermisse diese Tage, an denen man statt Fern Brettspiele gespielt hat. Danke für den tollen Tipp. Ich glaube, ich habe einen Vorsatz für das neue Jahr 🙂

    Liebe Grüße
    Jen

  3. Pingback: ein verfuxtes Gewinnspiel – Kunterbunt

  4. Pingback: Die verfuxten Gewinner – Kunterbunt

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