Mein Toyboy :)

Hallo Ihr Lieben,

heute möchte ich euch meinen Toyboy vorstellen, denn er macht genau dort sauber, wo ich es will. Mein Mann kaufte ihn, denn wir lieben es sauber auf dem Boden zu haben. Mit zwei Kids ein Ding der Unmöglichkeit, denn sobald ich geputzt hatte, stiefelte irgendeiner durch und schon war es dahin mit der Sauberkeit. Im Folgenden möchte ich euch daher den hier vorstellen:

 

iRobot Braava 390T

 

Der Hersteller iRobot ist den meisten durch Werbung bekannt und manche kennen vielleicht den kleinen Putzroboter schon. Preislich liegt er so um die 350 €, wobei wir ihn auf Ebay Kleinanzeigen mit Garantie (gerade mal 5 Monate alt) kauften und dafür 220 € inkl Versand zahlten. Ein kleiner Schnapper sozusagen, wobei der Nutzen unbezahlbar ist.

Vorab möchte ich euch die technischen Details aufzeigen, bevor es ans eingemachte, dem Praxistest geht.

– Marke iRobot – Modellnummer Braava 390T – Farbe weiß – Artikelgewicht 3,6 Kg – Produktabmessungen 24,4 x 21,6 x 7,9 cm – Leistung 2000 Watt – Spannung 12 Volt – Automatische Abschaltung Nein – Aktionsradius 7.9 cm – Staubaufnahme auf Teppich A – Staubaufnahme auf Hartboden A – Filterung A – Lautstärke 60 dB

 

 

Eine Kurzbeschreibung laut Hersteller könnt ihr hier lesen:

NorthStar Navigationssystem ermöglicht systematische Reinigung

• Spezielles Feuchtreinigungsprogramm

• Modernste Robotik-Technologie für saubere Böden

• Bis zu 4 Stunden Laufzeit beim Trockenwischen

• Bis zu 2,5 Stunden Laufzeit beim Feuchtwischen

• Erkennt Teppiche und Läufer automatisch und weicht diesen aus

• Erkennt Abgründe, ohne herunterzufallen

Jeden Tag saubere und glänzende Böden, und das ganz einfach. iRobot Braava Staubwisch-Roboter hilft Ihnen, Ihre Böden sauber zuhalten – jede beliebige Hartboden-Oberfläche wird mit Einweg- oder Mikrofaserreinigungstüchern trocken oder feucht gereinigt. Der neue Braava Staubwisch-Roboter wurde für die schnelle, effiziente Bodenreinigung entwickelt und deckt Ihren gesamten Boden systematisch mit einem einzigen Durchlauf ab. So einfach ist er zu bedienen: Sie befestigen ein Reinigungstuch, setzen Braava ab, drücken den Einschaltknopf und los geht’s – mit modernster Robotik-Technologie, die ihm sagt, wo er schon war und wo er noch hin muss.

  

Der Inhalt des Putzroboter war natürlich der Braava 390TNorthStar Navigation Cube und „C“-Batterien, ein Mehrzeck Reinigsungspad: 2 Mikrofasertücher – trocken sowie2 Mikrofasertücher – nass und eine Pro-Reservoir PadAkkuTurbo Ladestation

In diesem Set sind jeweils 2 Tücher fürs Nass-Wischen und Trocken-Wischen dabei. Die blauen sind fürs Putzen und die weißen für das Staubwischen angedacht . Damit diese auch angebracht werden können sind noch solche Pads dabei, wobei sich diese um Aufbau leicht unterscheiden. Doch nun erst mal ganz von vorne.

Als erstes haben wir einen Platz gesucht, wo die Ladestation dauerhaft seinen Platz findet. Der Unterschied zwischen Braava und den normalen Staubsauger IRobot ist ganz klar. Der Staubsauger läuft nach Einstellung sein Programm ab und flitzt zu programmierter Zeit durch die Wohnung. Das macht der Braava nicht! Hier muss man den Knecht schon von seiner Ladestation nehmen und in den Raum stellen, wo er putzen soll. Mit Hilfe des Würfels wird der Raum erkannt und systematisch abgeputzt. Der Würfel muss hierzu hinten angeschaltet werden und vorne ist dann ein kleines blaues LED Lämpchen, was eben alles per Funk an den Toyboy überträgt. Das kann auch mal iimmerübergreifend sein, wenn man wie bei uns in der unteren Etage fast alles offen hat. Lediglich beim Übergang von Küche zu Esszimmer hapert es, denn da haben wir eine Bodenschiene aus Metall, weil sich die beiden Belagsarten Fliesen und Parkett treffen. Da schwuppt der kleine Kerl nicht drüber. Aber das ist das Kleinste Problem. Dann wird er eben nach Küche, Anbau, Flur und Bad in den nächsten großen Raum gestellt.

Aber bevor es soweit ist muss man folgendes tun: Ich beginne mal mit dem einfachsten dem Staub wischen. Dazu gibt es ein Pad, be dem man das weiße Tuch, was aus Mikrofaser besteht, einfach ein klickt. Man legt also das Pad auf das Tuch und legt dieses um das Pad. Dort sind solche blauen Gummilippen, worin der Rand des Tuches halt findet. Dann einfach dieses Pad mitsamt des Tuches unten an den Braava klicken, auf den Boden stellen und den mittigen Anschaltknopf drücken. Natürlich auch den Würfel in den Raum stellen und anschalten. Dann den Knopf mit diesem Handfeger drücken und los flitzt er. Dies macht er in geraden Linien und kommt er an ein Hindernis stößt bzw. tippt er kurz an und weiter geht es. Stufen oder gar kleine Absätze überwindet er nicht und stürzt somit nicht ab. Was da alleine an Staub hängen bleibt ist der Wahnsinn. Da wir einen Kamin haben ist das immer ein kleiner Schock. Je nach Raumgröße dauert es unterschiedlich lange. Aber mir ist das egal und ich achte nicht auf die Zeit, denn er macht ja alles von alleine. Ist er fertig, so steht er still an seinem Ausgangsplatz und wartet auf einen neuen Einsatz oder aber auf die Ladestation.

Nun zum nass wischen, für mich die wichtigste Funktion, denn die habe ich im Dauereinsatz. Auch hier gibt es ein Pad, dies aber wird mit Wasser und dem Putzmittel gefüllt. Es gibt auch spezielles Putzmittel, aber ich nehme mein alt gewohntes – geht auch. In der Regel ist das der Frosch Reiniger Orange. Das Pad funktioniert etwas anders, denn das Tuch wird hier nicht eingeklickt, sondern nur angeklettet. Ich benutze den nun schon sehr lange und es klettet immer noch hervorragend. Aber zunächst muss man den kleinen gummierten Stöpsel ab ziehen, der aber an einer Seite fest an dem Pad angebracht ist und füllt es mit Wasser. Dann wirklich ein nur minimaler Tropfen des Putzmittels dazu. Hier muss man sich ausprobieren, denn wenn man zu viel Mittel nimmt gibt es Streifen auf dem Boden, die man zum Beispiel auf unserem dunklen Parkett sieht.

Dann den Stöpsel zu, Tuch vorher leicht anfeuchten und auch hier wieder den Würfel in die Mitte des Raumes stellen. Dieses Mal nach dem Anschaltknopf aber den Tropfen drücken und los geht es mit dem Putzen. Hier fährt er keine gerade Linie, sondern wischt, wie man es auch von Hand machen würde hin und her. Er geht mehrmals über eine Stelle und das dauert auch länger wie beim Staub wischen. Aber alles wird sauber. Normalen Schmutz kann er bewältigen, aber wenn ein hartnäckiger Fleck Zahncreme auf dem Boden klebt muss man schon noch so ran. Nichts desto trotz ideal, denn leise ist er auch noch. So kann man ihn abends flitzen lassen, wenn man mit allem anderen fertig ist oder aber auch, wenn man zu Bett geht.

Damit man ihn auch wirklich überall hin tragen kann hat er auf der Rückseite einen Griff. So schleppe ich meinen Toyboy in jeden Raum und bin dankbar für seine Hilfe.

Ist der Akku leer, so stelle ich ihn einfach auf die Ladestation und lasse ihn für den Tag auch in Ruhe. Mag man die Ladestation, welche als Schnellladestation gedacht ist nicht verwenden, so kann man das Ladekabel auch direkt an den Irobot Braava anschließen.

Im folgenden ein paar wichtige Fragen in der Beantwortung, die euch bestimmt brennend interessieren:

Wie lange hält der Akku?

Laut Hersteller wohl bis zu 55 m², was ich aber locker leicht erhöhen würde.

Vorher Staub saugen?

Wenn man den Staubwischer vorher nicht benutzt und nur den Putzer, dann ja. Er schiebt sonst einem die Flusen und Krümel vor. Da wir aber einen Irobot als Staubsauger haben, der sowieso jeden morgen bei uns durch die Wohnung flitzt stellt sich uns die Frage erst gar nicht.

Lautstärke?

Super leise. Wir lassen ihn auch mal gerne abends beim TV schauen laufen.

Stürzt er Treppen runter?

Nein, wir hatten ihn sogar schon auf dem Schrank im Staubwisch Modus. Eben da wo man sonst nur umständlich Staub wischt. Alles ging gut.

Wann ist er fertig? Kurz bevor er zum Ende kommt ertönt ein Signal und wenn er fertig ist noch eines. Steht er auf dem Platz aus dem man ihn gestartet hat, ist er fertig.

Kein Wasser mehr drin!

Hier blinkt es rot und man weiß da muss Nachschub her.

Wie kommt das Wasser aus dem Pad zum Tuch?

Da sind unten zwei ganz kleine Löcher. Als ob man eine Stecknadel rein gestochen hätte. Darüber wird das Wasser abgegeben. Auch mittig ist so ein kleines Stück Stoff, welches Wasser in geringen Mengen überträgt.

Kommt er unter Möbel?

Ja er kommt unter normale Schränke, da er sehr flach ist.

Putzt er auch in den Ecken?

Ja klar, das schafft der kleine Kerl mühelos.

 

Ich hoffe, ich habe nicht vergessen. Mein Mann nennt ihn mein Toyboy, weil ich ihn überall hin schleppe. Dank des Griffes hinten geht das leicht und leicht ist er auch so. Bei mir putzt er wirklich überall. Bin ich im Bad zu Gange und putze dies, so reinigt er in der Zeit den Boden im Flur. Bin ich mit dem Bad fertig, wandert er dann ins Bad und putzt den Boden. Auch sind die Böden sehr schnell trocken, da er nur nebelfeucht wischt. Es sei denn man macht das Tuch vorher extreme nass. Aus diesem Grund ist er auch für Parkett geeignet. Da leider nur zwei Nasstücher dabei waren habe ich mir noch ein großes Pack an blauen Tüchern bei Amazon bestellt. Diese aber nicht original von Irobot. Die nachgemachten sind total identisch, nur fehlt hier der Herstellername, was mich gar nicht stört. Die Lappen wasche ich in der normalen Kochwäsche mit all meinen anderen Putztüchern.

Ich liebe meinen Toyboy und möchte ihn nicht mehr missen. Von Hand putze ich nur noch selten.

Eine super Hilfe für jeden Haushalt…also ran Männer überrascht eure Frauen damit-aber nicht zu Weihnachten, Geburtstag oder so. Einfach als kleine Überraschung, eben einfach mal so.

Eure kunterbunt79

 

4 Gedanken zu “Mein Toyboy :)

  1. Vielen Dank für dieses ausführliche Review :-)) Ich glaube, ich könnte so einen Toyboy auch sehr gut gebrauchen! Bei uns könnte man wirklich jeden Tag wischen, aber ich komme nicht jeden Tag dazu… da ist so eine Hilfe schon praktisch! Mir ist sowas aber leider immer noch zu teuer… 😦 Ich muss also wirklich meinen Freund darauf aufmerksam machen, mir sowas zu schenken 😀 😉
    Ganz liebe Grüße, Cindy von Fräulein Cinderella

  2. Pingback: Sauberkeit muss sein – Kunterbunt

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