Funfaktor hoch zehn

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Hallo Ihr Lieben,

muss es immer ein Spiel eines bekannten Spieleherstellers sein? Nein, denn wir konnten uns davon überzeugen und haben mit diesem Spiel hier mega Spaß. Doch als es bei uns ankam war unsere Große nicht ganz so begeistert, ich gebe es zu….Mau mau, war die gelangweilte Reaktion. Aber als wir dann an dem Abend zu Omas Geburtstag in ein Restaurant essen gingen nahmen wir es mit, denn Mau Mau kennt doch im Grunde jeder oder etwa nicht? Nicht ganz, denn dieses hier ist doch einen Tick anders und peppt das Grundspiel mächtig auf.

Emojical Mau-Mau von Starnberger Spiele

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In der Beschreibung des Herstellers Starnberger Spiele wird es schon ein wenig verraten:

Ein Kartenspiel für 2-10 Spieler ab 6 Jahren

In dieser kultigen Mau-Mau-Variante kommst Du nur mit Emojis zum Zug. Wer schafft es als Erster alle seine Karten abzulegen und das Spiel zu gewinnen?

Neben den bekannten Mau-Mau-Regeln sorgen völlig neue Aktionskarten für jede Menge Spaß und Überraschungen:  „Schenken“ und „Zocken“ bringen Deine Mitspieler zur Verzweiflung und Dich zum Sieg. Das reicht Dir noch nicht? Dann erfinde mit der Extra-Karte Deine ganz persönliche Aktion und erlebe das gute alte Mau-Mau-Spiel immer wieder neu!

  • Der beliebte Spieleklassiker im coolen Emoji Design für 2-10 Spieler ab 6 Jahren, Spieldauer: 30 Minuten
  • Einfache Regeln, schneller Spieleinstieg, Spielspaß für die ganze Familie
  • Völlig neue Aktionskarten sorgen für jede Menge Spaß und Spannung
  • Mit zusätzlicher Extrakarte für individuelle Spielregeln
  • Ideal als Geschenk für Emoji-Fans, tolles Mitbringspiel, perfektes Reisespiel

 

Dies ist der Inhalt:

109 Karten (64 Emoji-Spielkarten, 44 Emoji-Aktionskarten, 1 Extrakarte)

Doch nun zu unserer Meinung und wir ihr oben bereits lesen konntet war Leia nicht so ganz angetan. Aber was blieb ihr anderes übrig, als es dann doch zu spielen und ehrlichwerise war sie ja doch schon neugierig, als ich es dann mit Nina spielte. So lau konnte ich mich an das Mau Mau noch erinnern, gebe aber zu, dass es doch durch all die Spieleneuheiten in Vergessenheit geraten ist. Als ich noch klein war habe ich es damals täglich gespielt, bei meinen Kids ist das eher nicht mehr der Fall. Doch dies wurde nun durch diese Variante Emojical Mau Mau drastisch geändert.

 

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Die Spielweise ist ganz leicht, wird aber durch etliche Neuheiten aufgepeppt. Zu Beginn war es für mich ein wenig verwirrend, da ja keine Zahlen auf dem Blatt sind, sondern nur diese Emojicals. Aber da findet man sich dann doch schneller ein als man denkt.

Und so wird gespielt:

Man mischt die Karten gut durch und jeder erhält 7 Karten. Dazu wird eine offen mittig aufgedeckt und der Stapel mit den restlichen Karten wird griffbereit verdeckt auf den Tisch gelegt.

Da es sein kann, dass die aufgedeckte Karte schon eine Aktionskarte ist muss vorab bestimmt werden, wer beginnt. Nun wird im Uhrzeigersinn gespielt und jeder legt einen entsprechende, passende Karte je nach Farbe oder Motiv auf den Stapel. Hat man keine passende Karte, so muss man eine vom Stapel ziehen. Kann man dann immer noch nicht ist der nächste Spiele an der Reihe.

Soweit ist das Spiel leicht verständlich und wäre echt öde. Doch nun kommen die Aktionskarten ins Spiel und die haben es in sich.

Zieh 2: Wir diese Karte gelegt, so muss der nächste Spieler 2 Karten vom Stapel ziehen. Hat er aber auch so eine Karte kann er die darauf legen und der nächste Spieler muss 4 Karten ziehen. Man selbst kommt sozusagen damit vom Ziehen der 2 Karten herum. Dies geht so lange, bis keiner so eine Karte legen kann.

Aussetzen: Diese Karte ist als der Puhhaufen Emojical zu erkennen und bedeutet, dass der folgende Spiele keine Karte ablegen darf und auch keine ziehen darf, er wird sozusagen in dieser Spielrunde übersprungen.

Kartentausch: Auf dieser Karte sind zwei Pfeile zu sehen. Spielt man diese aus, so darf man seine Handkarten mit einem beliebigen Spieler tauschen. Dafür darf dieser das Spiel dann fortführen.

Schenken: Auch diese Varianten ist nett, denn man darf seinem Nachbarspieler zur Linken eine Karte schenken und dazu darf / muss der Nachbarspieler sich noch zusätzlich eine Karte aus den Handkarten des Schenkenden ziehen.

Zocken: Diese Karte hat es in sich und macht fun, denn es kann dabei echt heftig werden. Wird diese Karte ausgepielt kommt es darauf an, wie risikofreudig man ist. Entweder man zieht sofort 4 Karten oder aber man zockt. Zuvor muss man aber genau sagen, ob man zocken mag oder nicht. Zockt man, so zieht man nur eine Karte vom Stapel und muss Glpck haben. Denn ist es eine Aktionskarte, so kann man seine Zug normal fortführen, ohne weitere Karten zu ziehen. Ist die aufgedeckte Karte aber eine normale Emojical Karte, so muss man als Strafe fürs Zocken 8 weitere Karten auf die Hand nehmen. Auch danach darf man seinen Spielzug normal machen. Kann man trotz der Fülle der Karten immer noch nicht, muss man noch eine letzte Karte ziehen.

Blocken: Diese Karte darf man zum eigenen Schutz gegen andere Aktionskarten ausspielen. Aber nur auf die selbe Farbe, denn sonst haben sie keine Wertigkeit. Hat man zu viele dieser Karten, so kann man sie auch als normale Spielkarte ausspielen.

Farbwunsch: Hier sieht man das Partyhütchen auf der Karte. Diese darf man immer ausspielen und sich die folgende Farbkarte, welche vom Nebenspieler zu legen ist, aussuchen.

Zieh 4+ Farbwunsch: Hier ist es wie mit der oben beschriebenen Karte. Die Besonderheit liegt aber darin, dass der Nachbarspieler zusätzlich noch 4 Karten ziehen muss. Auch hier gilt: Hat der Nachbarspieler ebenso solch eine Karte kann er sie ebenso einfach drauf legen. der nächste Spieler muss dann 8 Karten ziehen etc…

Extra Karte: Hier seid ihr nun gefragt, denn wenn ihr diese Karte ausspielt könnt ihr bestimmen welche Folgen sie hat. Was würdet ihr euch überlegen? Ein Tausch reihum? Laut Anleitung soll man sich vorab abstimmen, was diese Karte bedeutet, aber die Kids haben es anders gemacht und jeder durfte spontan für sich entscheiden, was sie bedeuten soll. Jeder für sich sozusagen nach der eigenen aktuellen Situation und das brachte viele Lacher mit sich.

Laut Anleitung ist das Spiel beendet, wenn der Gewinner durch die Handkarten der anderen 500 Punkte erreicht hat. Wir aber haben nie die Punkte gezählt und Gewinner war derjenige, der als Erstes seine Karten ablegen konnte.

Ganz wichtig ist noch. Hat man nur noch eine Karte auf der Hand so muss man laut Mau sagen. Legt man dagegen seine letzte Karte ab, so schließt man es mit Mau Mau. Vergisst man dies zu sagen und der folgende Spieler legt seine Karte ab, muss der Spieler eine Karte nachziehen – natürlich der Spieler, der vergaß Mau oder Mau Mau zu sagen.

 

 

Die Karten sind zu Beginn noch etwas rutschig zwischen den Fingern, da die Beschichtung etwas glatt ist. Aber da wir es oft spielen und es im Sommer mit Sicherheit oft zum Freibad mitgenommen wird, werden sie schon bald nicht mehr so glatt und eben griffiger sein. Sehr praktisch finde ich, dass sie in einer Schachtel und nicht in so einer leichten Pappehülle sind. So sind sie besser verstaut und fallen nicht so leicht heraus. Auch die Anleitung ist sehr gut aufgegliedert und leicht verständlich. Zu einem Preis von 12,95 € absolut empfehlenswert und auch perfekt als Geschenk geeignet, denn wir schenken zu den Kindergeburtstagen immer im Werte von 10 – 15 Euro. So liegt das genau im Budget.

Den Kids gefällt die sehr auffällige Farbgestaltung sehr und so hatten sie absolut ihren Spaß. Und Leia? Ihr erinnert euch noch an dieses…oh Mau Mau…sie wurde im Restaurant von ihrer kleinen Schwester wahrlich abgezockt und verlor fast alle Spiele. Doch es waren sehr viele Lacher mit dabei und wenige Tage danach hat sie es mit ihrem Karatefreund gespielt. Auch ihm hat es sehr gut gefallen.

Da es ne Menge Karten sind, kann man es auch sehr gut mit mehreren Personen spielen, ohne das man immer direkt den Ablagestapel neu mischen muss.

Hier wurde ein Spieleklassiker neu und frisch aufleben gelassen und das auf sehr gelungener Art und Weise.

Probiert es mal aus, es macht Fun…

Eure kunterbunt79

*Dieser Bericht beinhaltet Werbung durch Nennung der Marke. Dieser Blogbeitrag enthält Produkte, die mir kostenlos zugesendet wurden. Trotzdem gebe ich ausschließlich meine eigene, unbeeinflusste Meinung wieder.

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