Lesetechnisch magisch unterwegs

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Hallo Ihr Lieben,

als Blogger ist man im Internet rege unterwegs und durch Zufall bin ich bei dem Autor Björn Beermann gelandet. Er wollte vorab Meinungen zu seinem neuen Buch. Da ich aber den ersten Band noch gar nicht kannte tauschten wir uns aus und kurzerhand sendete er mir das erste Band der magischen Reihe nach Hause. Ich habe es in kürzester Zeit gelesen und möchte es euch nun hier vorstellen.

Mitra: Magisches Erbe

 

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Mit dieser Kurzbeschreibung wird auf das Buch neugierig gemacht:

Das hat sich die 16-Jährige Mitra anders vorgestellt. Sie wollte in Hamburg ein neues und normales Leben beginnen. Doch nun muss sie sich zusätzlich zu ihrer Ausbildung mit ihrer magischen Gabe, einem nervigen Hausgeist und zwei Kerlen herumschlagen. Und dann wird sie auch noch in einen alten Kampf um Macht und Magie zwischen den Elementen hineingezogen, den nur sie wieder befrieden kann. Nur gut, dass sie in Aggy eine echte Freundin hat, die mit ihrer speziellen Art Mitra durch dieses Chaos begleitet.
Der erste Teil der magischen Trilogie um Mitra und ihre Freunde.

Wichtige Details:

  • Taschenbuch: 460 Seiten
  • Verlag: tredition; Auflage: 1 (16. Januar 2018)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3746900735
  • ISBN-13: 978-3746900735
  • Größe und/oder Gewicht: 14,8 x 2,6 x 21 cm
  • Preis als Taschenbuch: 15,49 €
  • Autor: Björn Beermann

 

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Meine Meinung zu diesem Buch:

Habe ich früher immer nur Thriller gelesen, so habe ich meinen Horizont seit einiger Zeit auch anderen Genres geöffnet und bin froh darum. Doch mit Magie und solchen Dingen hatte ich mich mit diesem Buch auf einen neuen Weg gemacht.

Das Buch an sich liegt, durch das doch etwas ungewöhnliche Taschenbuchformat, erstaunlich gut in der Hand. Das Cover ist ansprechend auch von der Farbgestaltung her gelungen. Etwas irritiert war ich über den doch recht großen Zeilenabstand, an den ich mich aber recht schnell gewöhnte. Hier bekam man aber leider den Eindruck, dass man dadurch die Seitenzahl erhöhen wollte. Das kann schon so mancher als negativen Aspekt ansehen.

Die Geschichte begann für mich etwas rasch und so dachte ich zunächst, dass mir da irgendwas fehlt. Aber der Schreibstil ist recht einfach gestrickt, so dass ich zu Beginn locker 70 Seiten las. So kam ich dann doch gut in die Geschichte hinein.

Mitra, ein 16 jähriges Mädchen beginnt eine Lehre in Hamburg und verlässt so ihren Vater. Die Mutter war bereits gestorben und Mitra zieht es so zu ihrer Großmutter und Tante, mit denen sie bis dato keinen Kontakt hatte. Sie sah diese das erste Mal auf der Beerdigung der Mutter. Das ist ganz gut geschrieben, aber es bleiben so einige Fragen offen, welche auch nicht gänzlich aufgeklärt werden.

 

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Schon auf der Reise mit dem Zug nach Hamburg stellen sich magische Momente ein und so fühlt sich Mitra von einer Dame auf einem Plakat „angesprochen und beobachtet“. Auch unterwegs gibt es immer wieder diese Momente und als sie dann bei ihrer Familie ankommt stellt sie die Frage aller Fragen, was denn los sei. Diese rücken erst nur zögerlich mit der Antwort heraus.

Dabei kommt es immer wieder zu magischen Momenten, die auch von Seite zu Seite intensiver werden. Nicht zu vergessen ist dabei auch die Ausbildung, welche Mitra antritt und so lernt sie Aggy kennen und auch einen jungen Mann namens Gilbert. Diesen hatte ich zu Beginn als älter in Verdacht, bis sich raus kristallisierte, dass er auch noch in der Ausbildung ist. Die beiden Charakteren waren für mich sehr nach einem Muster erschaffen und zu oberflächlich beschrieben. Eine Aggy, die hipp und cool ist freundet sich so schnell mit der langweiligen Mitra an. Auch ist sie plötzlich so ausgewechselt, als sie live bei einer Begegnung dabei ist. Mir fehlt hier irgendwie so einen klare Linie der Charakteren. Ebenso hat Aggy immer Zeit für Mitra, hat sie sonst keine bestehenden Freunde? Auch denkt man, das Mitra ihre Tante nicht so sonderlich leiden kann, dann ist es ein ander Mal wieder ganz anders. Die Gradlinigkeit ist hier nicht so klar zu erkennen, aber vielleicht ist das bei solch magischen Büchern einfach so?

Ebenso spielt ein Polizist eine Rolle, der zwar immer wieder mal aus dem Nichts erschein, aber dennoch nicht richtig greifbar ist. Welche Rolle spielt er? Hier wünschte ich mir etwas mehr Klarheit. So ab Mitte des Buches gibt es dann auch ein wenig Spannung, aber dennoch habe ich gegen Ende des Buches so das Gefühl, dass hier das gewisse Etwas fehlt. Die magischen Begegnungen sind zwar vorhanden, aber doch immer wieder rasch vorbei. Mir fehlt hier irgendwie etwas, was ich nicht genau betiteln kann. Ja, es passiert schon ne Menge in dem Buch, aber doch nicht so, dass ich in der Geschichte angekommen bin. Das Buch fasst über 400 Seiten, aber ich habe das Gefühl, dass es tatsächlich nur 250 waren. Vermutlich wäre es auch so, wenn der Zeilenabstand nicht so groß wäre.

Ich werde das Buch noch meiner Tochter geben und bin auf ihre Meinung gespannt. Ich denke, dass noch viel Potential in der Geschichte ist. Im allgemeinen geht es um die Rettung der Barriere und somit auch eigentlich die einzelnen Völker zu retten. Die Idee, dass Mitra als Naturverbundene die Retterin ist und somit die anderen Völker umstimmen kann um zu helfen ist gut.

Ich sehe hier noch Potential nach oben und bin auf den zweiten Band gespannt. Vergeben würde ich so 2-3 Sterne.

Eure kunterbunt79

*Dieser Bericht beinhaltet Werbung durch Nennung der Marke. Dieser Blogbeitrag enthält Produkte, die mir kostenlos zugesendet wurden. Trotzdem gebe ich ausschließlich meine eigene, unbeeinflusste Meinung wieder.

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Ein Gedanke zu “Lesetechnisch magisch unterwegs

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