Nächstes Jahr in Havanna – Buchrezension

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Hallo Ihr Lieben,

auch heute gibt es wieder eine neue Buchvorstellung und diese hatte ich sehr schnell gelesen und konnte es kaum aus den Händen legen. So will ich euch nicht lange auf die Folter spannen und euch diese Buch hier vorstellen.

Nächstes Jahr in Havanna

 

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Kurzfassung des Buches:

Mein Herz gehört Havanna

Havanna 1958: Elisa, Tochter eines Plantagenbesitzers, verkehrt in den besseren Kreisen Havannas und weiß kaum etwas über die Lage des Landes. Bis sie einem Mann begegnet, der tief verstrickt ist in die politischen Umwälzungen, die ihre Zukunft für immer verändern werden.

Miami 2017: Marisol macht sich auf den Weg nach Kuba. Sie wird zum ersten Mal das Land kennenlernen, in das ihre Großmutter zeit ihres Lebens zurückkehren wollte und in dem sie nun beigesetzt werden soll …

 

Wichtige Details:

  • Taschenbuch: 464 Seiten
  • Verlag: Heyne Verlag; Auflage: Deutsche Erstausgabe (10. Juni 2019)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453422783
  • ISBN-13: 978-3453422780
  • Größe und/oder Gewicht: 12,6 x 3,8 x 18,7 cm
  • Preis: 10,99 €

 

Meine Meinung zu diesem Buch:

Wie bereits oben zu lesen habe ich dieses Buch recht schnell gelesen, wobei ich zu Beginn etwas schwer in die Geschichte rein kam. Aber hat man die ersten 50 Seiten dann gelesen, so ist man mitten drin in die Geschichte Havannas und die von Elisa und Marisol.

Es schreibt sich 1958 in Kuba und die Zeiten sind dort sehr schwer und so wird Elisa und ihre Familie zur Flucht getrieben, nachdem Castro an die Macht kommt. So wandert die Familie nach Amerika aus und lässt alles zurück. Immer wieder heißt es „Nächstes Jahr in Havanna“, wenn sie auf etwas anstoßen, doch dazu wird es für Elisa nicht mehr kommen, denn erst nach ihrem Tod trägt sie ihrer Enkelin auf, ihre Asche in Havanna zu verstreuen.

So geht Marisol auf Familienreise und die Geschichte beginnt mit dem Schmuggeln der Asche der Großmutter nach Havanna. Dort sind die Gegebenheiten immer noch nicht gut und so reist sie offiziell als Journalistin ein. Privat kommt sie bei Elisas früherer Freundin und Familie unter. Mit dessen Enkel macht sie sich auf die Reise durch das Land und dabei kommen sich die Zwei näher. Doch dies ist natürlich nicht alles in der Geschichte.

Die Geschichte handelt somit von einer reichen Familie, welche aber auch hinter der Fassade erkennen lässt, dass nicht alles gold ist was glänzt. So erfährt Marisol auch von der einzelnen Liebestragödie ihrer Großmutter und nach und nach auch die Wahrheit. Bei Marisol ist es ebenso, dass sie aus reichem Hause ist, denn ihre Familie hat sich in Amerika alles wieder neu aufgebaut. Dennoch ist sie eher das schwarze Schaf in der Familie und eben nicht ganz verheiratete Frau, die sich zu Hause um Kind und Familie kümmert. Nichts desto trotz ist sie über die Lebensverhältnisse geschockt, denn diese entsprechen so gar nicht mehr den Erzählungen ihrer Großmutter. So ist es vielleicht doch ganz gut, dass diese ihre schönen Erinnerungen mit ins Grab nehmen konnte und nicht mehr erfahren musste, wie es aktuell in Kuba ist.

Man erfährt so einiges über Kuba und die Missstände, welche immer noch herrschen. Auch blickt man als Leser ein wenig hinter die Kulissen und die Gegebenheiten der Vergangenheit und dem Hier.

Der Roman wechselt immer in den Zeiten von 1958 und 2017. So wir im Wechsel immer wieder aus der Sicht von Elisa oder Marisol erzählt. Sehr gut finde ich dabei, dass jedes Kapitel zeigt, wer denn nun am erzählen ist. Die Autorin war mir zuvor noch unbekannt, aber ich mag ihren Schreibstil und konnte die Geschichte sehr flüssig lesen. Natürlich gibt es hier auch Herzschmerz und das sogar in zweifacher Ausfertigung – mehr will ich dazu nicht verraten.

Die Autorin, welche auch durch eigene familiären Hintergründe, hat gekonnt die Geschichte Kubas im Einklang mit dieser Familiengeschichte in dieses Buch gesteckt. Sie bringt die Lebensart und Lebensfreude Kubas einem näher und zugleich weist sie darauf hin, dass die Menschen es dort nicht leicht haben. Wir als Aussenstehende können davor nur den Hut ziehen.

Sehr toll fand ich den Hintergrund der Autorin auf einer der letzten Seiten…aber dazu müsst ihr nun das Buch selber lesen. Ich kann es euch empfehlen. Eine Herz-Schmerz-Geschichte als 1. Band und ich bin gespannt, was noch kommen mag.

Eure kunterbunt79

*Dieser Bericht beinhaltet Werbung durch Nennung der Marke. Dieser Blogbeitrag enthält Produkte, die mir kostenlos zugesendet wurden. Trotzdem gebe ich ausschließlich meine eigene, unbeeinflusste Meinung wieder.

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Ein Gedanke zu “Nächstes Jahr in Havanna – Buchrezension

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