Das kann uns keiner nehmen-Rezension

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Hallo Ihr Lieben,

Zeit zum Lesen hatte man ja sehr und so kam es gerade recht, dass ich einige Bücher zum Rezensieren auf meinem Tisch liegen hatte. So auch dieses hier, welches ich von Vorablesen bekommen habe. Danke dazu noch mal.

Das kann uns keiner nehmen: Roman

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Zusammenfassung des Buches:

Am Gipfel des Kilimandscharo: Hans, ein so zurückhaltender wie weltoffener Hamburger, ist endlich da, wo er schon ein halbes Leben lang hinwollte. Hier, auf dem Dach von Afrika, will er endlich mit seiner Vergangenheit ins Reine kommen. Doch am Grunde des Kraters steht bereits ein Zelt, und in diesem Zelt hockt der Tscharli, ein Ur-Bayer – respektlos, ohne Benimm und mit unerträglichen Ansichten.

In der Nacht bricht ein Schneesturm herein und schweißt die beiden wider Willen zusammen. Es beginnt eine gemeinsame Reise, unglaublich rasant und authentisch erzählt, wie das nur Politycki kann, gespickt mit absurden und aberwitzigen Abenteuern. Als sich die beiden schließlich die Geschichte ihrer großen Liebe anvertrauen, erkennen sie, dass sie mit dem Leben noch eine Rechnung offen haben. Doch der Tod fährt in Afrika immer mit, und nur einer der beiden wird die Heimreise antreten.

Dieser grandiose Roman über zwei sehr gegensätzliche Weggefährten, jeder auf seine Weise von der Liebe gezeichnet, verhandelt zugleich ein großes gesellschaftspolitisches Thema: Wie findet zusammen, was nicht zusammen passt – auch über einen tiefen Graben hinweg.

Wichtige Details:

  • Gebundene Ausgabe: 304 Seiten
  • Verlag: HOFFMANN UND CAMPE VERLAG GmbH; Auflage: 1 (4. März 2020)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3455009247
  • ISBN-13: 978-3455009248
  • Größe und/oder Gewicht: 14,2 x 3 x 21,6 cm
  • Preis: 22 €

Meine Meinung:

Das Buch ist hier ein gebundenes Buch und wenn ich eher Taschenbücher bevorzuge, so lag es sehr gut in der Hand, weil es eben auch nicht so arg viele Seite umfasst. Den Umschlag lege ich beim Lesen immer zur Seite. Da er ja nicht fest mit dem Buch verbunden ist, finde ich das immer etwas hinderlich.

Das Cover finde ich absolut passend zur Story und find es echt gelungen.

Doch um welche Geschichte geht es hier eigentlich? Es geht im Grunde um zwei Männer, die wohl auf normaler Weise nie ein großes Wort miteinander gewechselt hätten. Da gibt es den Tscharli, der schon – zur Enttäuschung vom Hansi – oben auf dem Berg ist. Dabei wollte der Hansi dem Berg doch etwas anvertrauen um einen Abschluss zu finden und dies kann er ja nun nicht. Das der Tscharli, dann noch ein „lauter“ Kerl ist, der mit seinen Sprüchen daher kommt lässt ihn sich noch mehr zurück ziehen. Dabei kann man sich dem Tscharli im Grunde gar nicht entziehen. Die beiden Gruppenführer legen sich schon bald zusammen und so wird Hansi mit Tscharli weiterhin konfrontiert. Das es dem Tscharli in Wirklichkeit gar nicht si gut geht und er selber auch mit seiner eigenen Geschichte den Berg erklommen hat, wird immer mehr in den Fokus  geraten.

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So wird der eher distanzierte und ruhige Hansi vom Tscharli aufgezogen und gleichzeitig kommen sie sich sogar näher. Der Hansi sei ein Windelhansel, weil er sich ein Molltontuch als Kopfschutz umwickelt, dass der Tscharli später selber so eine trägt soll euch verraten, dass hier eine Geschichte über Freundschaft dahinter steckt. Diese wird zwar meiner Meinung nach auf der einen Seite zwar tiefer sein, auf der anderen Seite aber eben nur für den Augenblick sein.

Ich möchte dazu auch gar nicht so viel verraten, denn hier sieht man, dass man manchmal mit seinen Vorurteilen gegenüber anderen falsch liegt und manchmal mehr Schein als Sein ist. Klar ist, dass die Beiden auf normalen Wege wohl nie über die eigenen Geschichten berichtet hätten. So redet jeder sich seine Kummer von der Seele und der Hansi steht dem Tscharli sogar in schweren Zeiten bei.

Zu Beginn tat ich mich mit diesem Buch etwas arg schwer, was ich hier zugeben muss. So „haute“ der Tscharli so manchen bayrischen Dialekt raus, der auch zu lesen arg schwer war. Das bremst einen zu Beginn schon und ich dachte mittendrin einige Male, dass ich es wohl doch nicht zu Ende lesen kann. Aber dann…ja, dann ist man mittendrin und mag doch wissen, wie es weiter geht und welche eigene Geschichte der Protagonisten dahinter steckt. So habe ich das Buch erstaunlicherweise in wenigen Tagen gelesen.

Das Buch ist gut, nicht hervorragend meiner Meinung nach, aber dennoch 4 Sterne wert. Wer sich zu Beginn des Dialektes, welches sich durchs ganze Buch zieht nicht abschrecken lässt, hält ein Buch über Freundschaft in den Hände.

Eure kunterbunt79

*Dieser Bericht beinhaltet Werbung durch Nennung der Marke. Dieser Blogbeitrag enthält Produkte, die mir kostenlos zugesendet wurden. Trotzdem gebe ich ausschließlich meine eigene, unbeeinflusste Meinung wieder.Durch die Erstellung von Kommentaren und Liken des Berichts können personenbezogene Daten öffentlich gemacht werden (gegebenenfalls Name, Blog, E-Mail). Es besteht ein Widerspruchsrecht.

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