Gut Greifenau Goldsturm-Rezension

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Hallo Ihr Lieben,

auch dieses Buch durfte ich über vorablesen.de rezensieren und so möchte ich dies gerne tun. Vorab sei erwähnt, dass es das 4. Band dieser Reihe ist und mir die Bänder davor unbekannt waren. Ob ich dennoch gut in die Geschichte rein gefunden habe, könnt ihr bei meiner Meinung nachlesen.

Gut Greifenau – Goldsturm: Roman (Die Gut-Greifenau-Reihe 4)

kunterbunt79-Gut Greifnenau-vorablesen

Mit diesen Worten wird man auf das Buch eingestimmt:

Der vierte Band der Gut-Greifenau-Reihe von Bestseller-Autorin Hanna Caspian über die Bewohner eines Gutes in Pommern.
Konstantin und Rebecca kämpfen mit den Folgen, die Misswirtschaft und Krieg auf ihrem Pommerschen Gut hinterlassen haben. Doch schwerer als die aufkommende Hyperinflation wiegen die persönlichen Schicksalsschläge. Noch ist nichts entschieden, wenn es um Greifenau geht – nicht, solange Konstantin keinen Erben hat.
Die ehemalige Komtess Katharina dagegen kann sich alles leisten, was sie will. Dieser Luxus ist nicht nur allzu verführerisch, er führt auch zu Neid, der in Bösartigkeit umschlägt. Doch bleibt Katharina der eine große Traum vom Medizin-Studium versagt. Daran ist sie allerdings nicht ganz unschuldig. Erst als sie das erkennt, findet sie zurück auf ihren Weg. Das gefällt allerdings nicht allen.
Auch in der Dienstboten-Etage warten einige noch auf ihr persönliches Glück. Ida war Albert gegenüber wohl doch nicht ganz aufrichtig, was ihre Vergangenheit angeht. Für Eugen und Wiebke jedoch scheint eine gemeinsame Zukunft vorgezeichnet. Doch dann entgleitet Eugen das so sicher geglaubte Glück.

Mit der an die Kaisersturz-Trilogie anschließenden Geschichte nimmt Bestseller-Autorin Hanna Caspian uns mit in die erste deutsche Republik – durch die Höhen und Tiefen der chaotischen goldenen Zwanziger.

Wichtige Details:

  • Taschenbuch: 576 Seiten
  • Verlag: Knaur TB; Auflage: 1. (1. April 2020)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3426525445
  • ISBN-13: 978-3426525449
  • Größe und/oder Gewicht: 12,5 x 3,6 x 19 cm
  • Preis: 9,99 €

Nun zu meiner Meinung:

Wie bereits erwähnt kannte ich die Bänder davor nicht und dennoch kam ich sehr gut rein in die Familiengeschichte und hatte keine Probleme alle sofort zu zu ordnen. Schnell ist man in diesem historischen Roman, der um die 1919 beginnt, eben zur Weimarer Zeit und geht 4 Jahre in der Geschichte weiter. Und ja, da passiert so einiges und dennoch…aber dazu weiter unten mehr.

Eine nicht einfach Zeit wie man wissen mag und so steht auch das Gut Greifenau nicht passabel da. Konstantin der Älteste muss sich nun mit seinen Geschwistern auseinander setzen und dabei giftet seine Mutter immer wieder dazwischen. Das hat unter andeem den Grund, dass Konstantin eine Lehrerin geheiratet hat, was sie als Gutsherrin niemals akzeptieren wird. Nikolaus ist ebenso sehr unzufrieden, dass er sein Appanage nicht nach seinen Wünschen erhält und Alexander….als Jüngster ist er eh ohne Anspruch und konzentriert sich auf sein Klavier und seine Liebe zu…auch da will ich nichts verraten. Die einzigste Schwester Ida hat dabei einen „Neureichen“ Sohn geheiratet und schwebt auf Wolke sieben. Ihr geht es finanziell sehr gut und dennoch wird auch sie gegen Ende des Buches die Augen öffnen.

Doch dies ist nicht alles, denn auch die Dienerschaft, welche ihre Freiheit durch die politischen Umstände erhalten hat hat so seine Probleme. Dies im Detail auch nur ansatzweise zu erwähnen würde den Rahmen sprengen.

Im Grunde geht es um den Lebenserhalt, Rettung des Gutes, Menschenschicksale, Liebe, Enttäuschungen und vielem mehr.

Der Schreibstil sagt mir sehr zu und auch die einzelnen Geschichte sind okay….und dennoch habe ich am Ende des Buches das Gefühl  nichts gelesen zu haben. Es sind mir hier zu viele einzelne Geschichten, so dass man gar nicht genau den oder die eigentlichen Protagonisten ausmachen kann. Ob die Bände davor auch so geschrieben waren oder ob man nur mit aller Macht versucht hat einen weiteren Band zu schreiben?

Ich bin hier nicht so ganz bei dem Buch und daher kann ich es nur mittelmäßig empfehlen. Da habe ich bessere historische Familienromane, bei denen es ebenso um den Erhalt des Gutes ging, gelesen. Für mich eine etwas schwache Fassung. Schade drum.

Eure kunterbunt79

*Dieser Bericht beinhaltet Werbung durch Nennung der Marke. Dieser Blogbeitrag enthält Produkte, die mir kostenlos zugesendet wurden. Trotzdem gebe ich ausschließlich meine eigene, unbeeinflusste Meinung wieder.Durch die Erstellung von Kommentaren und Liken des Berichts können personenbezogene Daten öffentlich gemacht werden (gegebenenfalls Name, Blog, E-Mail). Es besteht ein Widerspruchsrecht.

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