Isidor – Rezension

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Hallo Ihr Lieben,

wieder habe ich ein Buch aus dem vorablesen Lostopf und so mag ich euch nicht länger auf die Folter spannen und es euch vorstellen.

Isidor

So wird es vom Verlag vorgestellt:

Dr. Isidor Geller hat es geschafft: Er ist Kommerzialrat, Berater des österreichischen Staates, Multimillionär, Opernfreund und Kunstsammler und nach zwei gescheiterten Ehen Liebhaber einer wunderschönen Sängerin. Weit ist der Weg, den er aus dem hintersten, ärmlichsten Winkel Galiziens zurückgelegt hat, vom Schtetl in die obersten Kreise Wiens. Ihm kann keiner etwas anhaben, davon ist Isidor überzeugt. Und schon gar nicht diese vulgären Nationalsozialisten.

Wichtige Details:

  • Herausgeber ‏ : ‎ Diogenes; 1. Edition (24. August 2022)
  • Sprache ‏ : ‎ Deutsch
  • Gebundene Ausgabe ‏ : ‎ 256 Seiten
  • ISBN-10 ‏ : ‎ 3257072066
  • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3257072068
  • Originaltitel ‏ : ‎ Isidor
  • Abmessungen ‏ : ‎ 12.1 x 2.2 x 18.4 cm
  • Preis: 24 €

So fand ich das Buch:

Das Buch ist von der Machart etwas altmodisch und dennoch sehr ansprechend gestaltet. Ich habe in meiner Rezensionszeit gelernt, dass genau in diesen unscheinbaren Büchern sehr viel dahinter steckt. Bezüglich der Optik hat meine Tochter mit ihrer Aussage: Das erinnert mich an so ein Pflichtlektüre Buch; gar nicht mal so Unrecht.

Diese Geschichte ist sehr nahe geschrieben, da es der Autorin ein persönliches Anliegen war, was man auch in jeder Zeile merkt und spürt. Der Schreibstil ist auf der einen Seite sehr klar und dennoch sehr nah geschrieben, so dass man dem Schicksal, welches man in dem Buch findet, sehr nah ist und auch gefangen ist.

Es geht um einen jüdischen Mann, dessen Leben als Kommerzialrat und Berater der österreichischen Staates läuft rund. Er ist Millionär und genießt sein Leben, welchem man zu Beginn des Buches teilhaben kann. Als die Nationalsozialisten immer aktiver sind glaubt es immer noch, dass man ihm nichts anhaben kann. Ist er doch der oberen Schicht angehörig und sozusagen unantastbar. Doch leider wendet sich das Blatt dann recht schnell und auch er fällt den Gräueltaten der Nationalsozialisten zum Opfer.

Ein Buch, das auf der einen Seite von der Schreibweise so klar geschrieben und dennoch so nah ist. Man kann sich sofort in das Buch hinein versetzen und man wird auf sehr emotionale Weise mitgenommen.

Ich kann euch das Buch wärmstens empfehlen.

Eure kunterbunt79

*Dieser Bericht beinhaltet Werbung durch Nennung der Marke. Dieser Blogbeitrag enthält Produkte, die mir kostenlos zugesendet wurden. Trotzdem gebe ich ausschließlich meine eigene, unbeeinflusste Meinung wieder.

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2 Gedanken zu “Isidor – Rezension

  1. Pingback: Buch-Rezensionen: Isidor v. Shelly Kupferberg – Vorgestellt und rezensiert von Kunterbunt79 – DEEZ – Die Erste Eslarner Zeitung

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